Zertifikate für Menschlichkeit

Menschen für Menschen

Ich lade dazu ein mehr und mehr in die Offenlegung für diese Orte und Menschen.

Dies können angefangen von Einkaufsmöglichkeiten bis hin zum Wanderweg sein. Alles wo es leichter wird. Orte an denen sich die Seele, der Geist und der Bauch erfreut ist Willkommen. Es kann dann dazu dienen das die Intuition größer werden kann.

Dinge wie vermeintliches Wissen oder Titel sind davon ausgeschlossen.

4 Antworten

  1. Constanze Schmiedel sagt:

    Netzfund, der mein Herz berührt hat:
    Ich 66 und meine Mutter 87 ( sie war 45 Jahre Krankenschwester in der Psychiatrie ) möchten das NIEMAND wegen uns Masken trägt , keinen mehr umarmt oder Kinder desinfiziert. Wenn Ihr krank werdet an “ Corona “ dann kommen wir zu Euch und werden uns um Euch kümmern . Werden Euch zu Bett bringen , Fenster auf machen , dann bekommt Ihr heiße Milch mit Honig und Hühnerbrühe, sollte das Fieber zu hoch werden machen wir eine Wadenwickel und dann könnt Ihr nach 3 Tagen mit uns ein Spaziergang draußen machen, um mit Sonne und frischer Luft das Immunsystem zu stärken. Das haben wir immer so gemacht und ich selber habe seid Jahren kein Arzt gesehen und mich auch nicht angesteckt, wenn ich mich um Familie gekümmert habe. Hört nicht auf die Politiker , die selber, wie man oft sehen konnte, keine Masken tragen und Abstand halten. Wir sogenannte Risikogruppe, haben mehr Erfahrung und können das weiter geben und möchten weiterhin uns in den Arm halten und wollen NIEMALS das Kinder isoliert werden , das Masken und Desinfektionsmittel das Immunsystem kaputt machen, für die nächste Grippewelle. Wir wollen nicht das unsere Kinder arbeitslos werden und Existenzangst bekommen. ALLE ÜBER 60 LASST UNS AUFSTEHEN UND DEN POLITIKERN, die oft viel älter sind lool und nichts schützen, SAGEN!!!! BEENDET DIE EINSCHRENKUNG MIT DER ANGEBLICHEN VORSORGER DER SOGENANNTEN ALTEN !! WIR WOLLEN UND BRAUCHEN DAS NICHT.

  2. Für meine Schwester alles im O Ton Worte zur Trauerfeier am Sarg-,
    Hanna Voigt( 19 Jahre )

    Für Mama
      
    Du bringst uns bei, dass leben reicht. / Das Leben ist ein bunter Blumenstrauß.
     
    Du lachst in unserer Erinnerung. Du tanzt zur Musik. Gar nicht im Takt. Weil du absolut kein Taktgefühl hast. Laut war dein Lachen. Und so klar und frei. Einfach so ist es aus dir rausgebrochen.
     
    Herzhaftes Lachen.
     
    Deine wilden, grauen, verstrubbelten Haare verschwimmen mit deinem Gesamtbild und wir sitzen an einem Sonntagmittag im Esszimmer. Es ist Frühling und die Sonne taucht unser rot gestrichenes Esszimmer in goldene Orangetöne. Wenn gerade der eine Amy McDonald Track zum nächsten wechselt hört man draußen die Vögel in der Morgensonne zwitschern. Wir singen alle mit und lachen zwischendurch. Das Leben ist leicht. Du lachst. Immernoch. Und immer wieder. So laut und so klar durchdringt dein Lachen alle unsere Sinne. Amy McDonald im Hintergrund.
     
    Du lachst. Auf dem Steinbruch. „SCHEIIIßEEEEEEEEEEEEE“, schreist du ganz laut in das Taal hinein. Stehst an der Klippe und guckst in den Abgrund. Aber eher so in den Himmel. Und dann schreist du nochmal. SCHEIIIIIßEEEEEE. Und lachst. So laut, dass es von den weißen, hohen Wänden des Steinbruchs wiederhallt. Und dann traue ich mich auch. Und alle lachen wir wieder und schreien einfach nur SCHEIIIIßEEEEEE in diese unfaire Welt hinaus.
     
    Du lachst. Uns 3 Kinder an. Es ist Zeugnisausgabetag . Ab heute sind endlich Sommerferien. Du stehst grinsend vorm Kiosk vor dem Parkhaus, der Torte und winkst. Springst in die Luft und hälst ein Schild hoch, auf dem steht „Endlich Ferien“. WOHOOOO schreit es über die dicke Kreuzung bis zu uns rüber. ENDLICH FERIEEEEN. Und wir nur so oh gott mama. Peinlich sowas. Trotzdem nehmen wir dich alle in den Arm und finden es insgeheim irgendwie auch cool, so eine verrückte und ausgeflippte Mama zu haben. Du bückst dich zu uns runter und umarmst uns alle. Lachend.
     
    Du bist ein zweites Zuhause, eine zweite Mama, ein Freund. Für so viele von uns. Alle waren gerne bei uns Zuhause. Jeder hat sich so wohl gefühlt. Es gab Wärmflaschen zu den Referatstreffen bei uns im Wohnzimmer. Es gab die selbstgemachte Hühnerbrühe aus dem Rezept von Oma und mit Opa Jürgens Hühnern zum Abendbrot. Und dazu den berüchtigten Tomatensalat. Es gab morgens für uns drei Kinder immer Frühstück ans Bett. Ja auch in der Woche. Ja, jeden verdammten Schultag. Mit selbstgemachtem Smoothie. Es gab Pausenbrötchen für alle unsere Freunde. Mit der super leckeren selbstgemachten Möhrenmatsche als Aufstrich. Du hattest immer ein offenes Ohr und Herz für alle. Familie, Freunde, Bekannte und Fremde haben mit dir geredet, als wärst du eine gute Freundin. Du warst verständnisvoll für die Jugend. Du hast uns verstanden, wie kaum ein Erwachsener.
     
    „Du kannst ja auch schreiben, dass manche dachten oh man was für ne öko tante. Und wir fandens irgendwie cool.“ Und ja, das stimmt wohl. Du bist und bleibst für alle die Öko tante. Du hast eben immer Hippie Hosen getragen und Barfußschuhe. Und wir sind auch schon ganz gut in deine Fußstapfen getreten, denke ich.
     
    Du strahlst. Auf dem grünen, alten Fahrrad mit der Sonnenblumenklingel, die bei jedem kleinen Huckel leise Rings von sich gibt. Hinterher zischte anfangs immer der rote Kinderanhänger. Zum Kindergarten, zur Grundschule, zum Einkaufen und schließlich auch uns zum Bus.
     
    Du grinst. Im Garten. Weil sich gerade eine Biene in deinen Krauselhaaren verfangen hat , während du auf allen vieren kleine Sonnenblumenkerne in der Erde verteilst. Du hast die Natur geliebt und die Natur dich. Wenn dir alles zu viel wurde, bist du spatzieren gegangen, oder warst stundenlang Fahrrad fahren. Saßt in der Sonne auf unserer Bank im Garten und hast mit deiner hochsensiblen Art den Wind auf deiner Haut wahrgenommen. Hast die Vögel zwitschern gehört und den Autos, die nach einem Regentag Geräusche von Rädern auf nassem Asphalt haben hochhallen lassen zugehört. Hast den Regen auf dem Asphalt an einem Sommertag eingesogen und die Pollen der Gräser in deiner Nase kitzeln gespürt. Nahezu bedächtig hast du mit deinen Fingern die Rillen der Baumrinde nachgezogen und die mächtige Kraft der in den Himmel ragenden Bäume wahrgenommen. Die Sonne brannte auf deine Haut, die mit all ihren Narben und windgegerbten Falten Geschichten erzählen konnte, die man sonst nicht in Worte fassen kann. In der Natur bist du immer Zuhause gewesen. Bist angekommen. Du entfernst die kleine hilflose Biene aus deinen Locken und vergräbst einen weiteren Sonnenblumenkern unter einer Schicht warmer Erde und ein paar Wochen später sah eine wunderschöne Sonnenblume zum ersten Mal das Sonnenlicht.
     
    Du hattest einen Sinn und Blick für Details. Kleine, persönliche Gesten durch deine unglaublich aufmerksame Beobachtungs- und Wahrnehmungsgabe deiner Umwelt zauberten jedem ein lächeln ins Gesicht. An unserer Gartenmauer hast du die kleinen Ton- und Stofftiere alle paar Tage neu geordnet, weil die Kinder in der Nachbarschaft das jedes Mal als ein neues Suchspiel begeisterte. In deiner Umgebung hatte jeder das Gefühl wahrgenommen und wertgeschätzt zu sein. Du bist ein unbeschreiblich liebenswerter und herzensguter Mensch. Du hast die emotionalen Zustände anderer wahrgenommen und analysiert, lange bevor es derjenige selbst tat. Du warst selbstlos und hilfsbereit in jeder, wirklich jeder Situation. Menschen spüren das und jeder hat sich dir dankbar geöffnet. Wenn man dir begegnet ist, oder dich umarmt hat, spürte man diese strahlende, warme Kraft und Stärke, die auf einen überschwappte. Ob man das wollte, oder nicht.
     
    Kreativ warst du. Mit Ideen, die über dich kamen, wie Flutwellen. Träumen, so bunt wie ein Meer voller Wildblumen. Umsetzungen, so verrückt wie du nun mal warst. Kindergeburtstage mit einem ganzen Zimmer schulterhoch vollgestopft mit Stoh. Ein Heuboden war ja leider nicht zu organisieren gewesen, also musste Stroh her um das Zimmer in einen Heuboden zu verwandeln.
     
    Eine Rutsche vom Dach unserer Garage in den Pool rein. Das Garagendach so heiß, dass einem fast die Füße verbrannt sind. Hochgekommen mit einem Tritt auf den Zaun von Krückebergs und zack hochgezogen und fix zur Rutsche und rein in den Pool.
     
    Ein Esszimmertisch voller Spaghetti mit Ketchup. Drum herum etwa 8 Kinder. Die Gesichter voll mit Tomatenketchup. Die Hände und Klamotten natürlich auch.
     
    Ein Piratenboot aus Paletten und Mini-Boote zum Vernaschen aus Gurken geschnitzt. Alle verkleidet als Piraten. Als Piratenschmaus gabs natürlich auch Spaghetti, die mit den Händen gegessen werden durften.
     
    Dreck, Schlamm, Regen, ein Grundschulhof und zwischendrin ein bisschen helle Kinderhaut. Alle Kinder nackig mit Schlamm eingecremt lachend und tanzend auf dem Rasen des Schulhofes.
     
    Kurze Nachrichten, Erinnerungen und Botschaften. Verteilt in der ganzen Wohnung lagen diese kleinen, bunten Zettelchen, die einem sofort mitteilten, wo du bist, was du machst, oder was du uns wissen lassen möchtest. Dazu meist eine Zeit, wann du wieder da bist, oder ein Vermerk auf eine Wärmflasche im Bett, oder ein fertiges Gericht auf dem Herd. Daneben ein kleiner mit Kohle gezeichneter Baum oder eine mit Kugelschreiber gemalte Spirale.
     
    Du lachst. Immernoch. Und immer wieder. So laut und so klar durchdringt dein Lachen alle unsere Sinne. Amy McDonald im Hintergrund.
     
    Du wirst uns ewig in Erinnerung bleiben. Als Mutter, Tochter, Schwester,Lebensgefährtin, Freundin, Bekannte, Fremde.
     
     
     
    Hanna Voigt( 19 Jahre )
    in Gedenken an ihre Mutter
     
     

  3. TiNoMensch sagt:

    Von ein lieben Freundin zugesendet bekommen

    Offener Brief
    Es ist 5.12 Uhr, Sonntag der 21.8.2021
    Freya liegt zwischen uns und schläft. Sie hat ihren Belugawal im Arm, atmet
    ruhig und ich schaue mir ihr auf einmal so klein wirkendes Gesicht an und
    fange an zu weinen.
    Ich liege seit 1,5 h wach und überlege. Meine innere Stimme sagt zu mir,
    schreibe einen Brief. Ich bin eigentlich ein Mensch, der lieber mit anderen
    redet und ihnen dabei ins Gesicht schaut. Denn auf Papier zu bringen, was
    mir durch den Kopf geht, fällt mir schwerer. Doch ich werde es für meine
    Tochter versuchen.
    Es ist Donnerstag 18.08.2021. Ich arbeite und das Telefon klingelt. Mein
    Mann ist am anderen Ende. Wir haben für Freya die Kündigung für ihren
    Platz in der Schule bekommen. Im Hintergrund höre ich Freya bitterlich
    weinen. Warum frage ich? Keine Ahnung, sagt mein Mann.
    Ich beeile mich nach Hause zu kommen. Ich möchte zu meinem Kind und
    sie in den Arm nehmen. Als ich ankomme bin ich erschrocken. Sie liegt
    zusammengekauert im Sessel und starrt vor sich hin. So habe ich sie noch
    nie gesehen. Ich nehme sie auf meinen Schoß, umarme sie und wiege sie.
    Sie weint wieder. Dann auf einmal sagt sie: „Mama, ich weiß gar nicht was
    ich bin, ein Mensch oder eine Puppe? Warum eine Puppe?“, frage ich. „Ein
    Mensch darf frei sein und sagen was er denkt und fühlt, doch eine Puppe
    muss das tun was andere wollen.“ Mir laufen die Tränen und ich stelle sie
    vor mich hin und sage: „Du bist ein MENSCH, ein göttliches Wesen und
    genau aus diesem Grund hast du das erkannt.“ Sie lächelt mich matt an.
    Und ich verspreche ihr das ich alles dafür tun werde, das es auch so bleibt.
    Es ist Samstag 20.8.2021. Eine liebe Freundin ist zu Besuch und wir gehen
    mit Freya in den Wald. Anita fragt sie ob sie schon den Schmunzelstein
    kenne, oder die Regenbogenhöle. Freya sagt: „Nein.“ Wohin möchtest du,
    fragt Anita. Zum Schmunzelstein. Na dann los.
    Wir gehen einen Weg, den wir schon mindestens hundertmal gegangen sind.
    Es ist einer meiner Lieblingswege. Ich bin dort immer mit Freya, als sie noch
    ein Baby war spazieren gegangen. An diesem Weg befindet sich ein dicker
    Felsbrocken und er schmunzelt und wirklich an. Freya legt ihre Hände an
    den Fels, sie lächelt. Guck mal, Mama, wie lieb der uns anschaut. Und
    Tatsache er lächelt uns dreien zu.
    Anita holt Wolle aus ihrer Tasche, die göttlichen sieben Farben, des
    Regenbogen und wir binden gemeinsam Schleifen, die wir dem Stein
    schenken. Ich erzähle von den Baumperlen und Freya sucht an den
    umliegenden Bäumen. Dann ruft sie plötzlich: Ich habe eine ganz große. Sie
    passt gerade so in ihre Kinderhand, sie freut sich. Da hat der Baum dir ein
    Teil seiner Kraft geschenkt. Sie umarmt den Baum und sagt: Danke! Ich
    umarme Anita und sage Danke. Sie findet noch eine kleine Perle und
    schenkt sie dem Schmunzelstein. Jetzt gehen wir hier öfter her, wenn ich
    traurig bin. Gerne mein Kleine. Auf dem Rückweg essen wir noch von den
    herrlichen Mirabellen einer alten Streuobstwiese. Freya singt vor sich hin.
    Danke Baum, danke Schmunzelstein.
    Liebe verbliebenen Lehrer!
    Lieber Vorstand!
    Liebe Eltern!
    Lange habe ich an mir gearbeitet die vielen Masken die ich mir im Laufe
    meines Lebens aufgesetzt habe, um anderen zu entsprechen, wieder
    abzunehmen. Manchmal tat es richtig weh, wenn ich es erkannte. Doch
    eines ist mir bewusstgeworden, ich belüge mich nicht mehr selbst. Die
    Wahrheit tut nicht weh, sie macht stark.
    Ich glaube an das Gute im Menschen. Dies ist einer meiner Lieblingszitate.
    Es ist von Anne Frank. So hieß meine Schule, auf die ich 10 Jahre gegangen
    bin. Und es ist ein Leitspruch der mich mein Leben lang begleitet, den ich
    verinnerlicht habe und den ich auch vielen Menschen sage.
    Auch meiner Tochter habe ich dieses Zitat mit auf ihren Lebensweg gegeben.
    Und wenn wir alle unsere Masken abnehmen würden und erkennen, wer wir
    wirklich sind, nämlich beseelte Wesen dann gäbe es solche Situationen wie
    wir sie gerade erleben nicht. Wir würden uns die Hände reichen, mit
    einander reden, füreinander da sein und uns verzeihen.
    Vor 6 Jahren hatte ich das große Glück mit einem sehr bekannten
    Schamanen aus Grönland ein Wochenende zu verbringen. Er reiste um die
    Welt zu den größten Politikern, zum Klimagipfel … Doch dort erreichte er
    niemand. Er war sehr traurig. Doch seine Großmutter sagte ihm, er solle in
    die Welt hinausgehen und mit den Menschen reden. Schmelz das EIS in den
    HERZEN der Menschen. Und so begegnete ich ihm.
    Manchmal gefriert auch das Eis noch in meinem Herzen und ich bin
    erschrocken über das, was ich sagte oder tat. Doch dann kommt wieder
    Dankbarkeit, weil ich es erkennen durfte und dann schmilzt es wieder rasch
    hinweg.
    Die Liebe ist die größte Macht überall und ich werde alles dafür tun, das
    meine Tochter kein Eis anderen Menschen gegenüber in ihrem Herzen trägt.
    Und das sie sich keine Masken aufsetzen muss, nur, weil andere es wollen.
    Ich wünsche Ihnen Allen eine Zukunft voller Wunder, voller Menschen die
    ehrlich zu ihnen und sich selber sind, voller Liebe und Frieden im Innen wie
    im Außen.
    Kathleen, die Mama von Freya – Mathilde Klasse 4

  4. TiNoMensch sagt:

    Netz Fund <3

    "Die wirkliche Liebe beginnt,wo keine Gegengabe mehr erwartet wird" ..

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