Posted On 23. Dezember 2025

Die Kindheit in der …

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Meine Kindheit in der DDR: Freiheit, Natur und Zusammenhalt auf dem Dorf

Eine persönliche Rückschau – wie eine einfache Dorfkinderzeit mich als hochsensiblen Menschen stabilisiert hat.


Kinder spielen draußen im Dorf

Hallo liebe Leser,

ich bin Einer der durchs Raster gefallen gewesen war, und hier teile ich meine Erfahrungen als hochsensibler Mensch mit bipolarer Störung. Heute geht’s um meine Kindheit und Jugend in der DDR – aus der Perspektive eines Kindes, das viel Freiheit hatte, obwohl das System eng war. Auf dem Dorf fühlte sich das Leben für mich oft wie ein großes Abenteuer an: Viel Natur, wenig Aufsicht, echter Zusammenhalt. Später, nach der Wende, wurde alles stressiger. Aber diese frühe Prägung wirkt bis heute nach – wie bei dem Hahn, den ich neulich integriert habe: Umgebung formt uns.


Familie und Kinder im Dorf

Die Freiheit eines Dorfkindes

Aus Kindersicht war das Leben frei und wild. Niemand kümmerte sich ständig um uns – wir konnten stundenlang draußen sein, tun und lassen, was wir wollten. Im Sommer Kirschen direkt vom Baum naschen oder Zuckererbsen (Schoten) vom Feld essen. Im Winter Schlittenfahren oder Schlittschuhlaufen auf zugefrorenen Teichen. Kein Handy, keine ständigen Regeln – nur die Türklingel zu Hause und ein paar Pflichten.


Schlittenfahren im Winter

Arbeit, die Sinn machte

Nach der Spielzeit kam die bäuerliche Arbeit: Schweine ausmisten, Kohlen schippen, Einkaufen gehen, Acker bearbeiten oder Erdbeeren pflücken. Als Jüngster wurde ich nicht so hart rangenommen, aber es gehörte dazu. Die Arbeit war körperlich, aber klar und begrenzt – sie gab Rhythmus und das Gefühl, gebraucht zu werden.


Hilfe bei der Ernte auf dem Feld

Zusammenhalt und Gemeinschaft

Das Schönste war der Zusammenhalt. Keine Arbeitslosigkeit – jeder hatte einen Platz. „Dumm“ sein war okay, solange man half. Wissen teilte man, Beziehungen waren alles. Wir waren aufeinander angewiesen: Nachbarn, Familie, Dorf. In der Schule war ich oft der Klassenclown, hab mich gewehrt gegen Ungerechtigkeiten – aber das System fing einen auf.


Zusammenhalt im Dorf

Fernsehen? Langweilig, nur wenige Programme. Stattdessen echte Präsenz: Draußen sein, Fantasie, direkter Kontakt. Diese Umgebung hat meine Sensibilität genährt, ohne sie zu überfordern – und meine Bipolarität blieb lange im Hintergrund.

Heute schaffe ich mir ähnliche Stabilität: Wohnmobil, Garten, gerettete Tiere, Veganismus aus Mitgefühl. Die Prägung aus der Kindheit hilft mir immer noch.

Was denkt ihr? Habt ihr ähnliche Erinnerungen ans Dorfleben oder die DDR-Zeit? Wie schafft ihr euch heute Freiheit und Zusammenhalt? Schreibt in die Kommentare – ich freue mich auf eure Geschichten!

Bis bald,

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